BALI

ÜBERBLICK ZUM REISEZIEL

Die supercoole Insel Bali liegt im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok und gehört zu Indonesien. Rund um die Uhr herrscht hier wohlig warmes tropisches Klima. Von Dezember bis März wird’s allerdings nass von oben, in diesem Zeitraum ist nämlich Regenzeit. Fast die gesamte Bevölkerung vertritt den hinduistischen Glauben, weshalb die malerische Landschaft oft von Tempelanlagen verschönert wird. Falls ihr euch wundert was die komischen kleinen Körbchen gefüllt mit allem möglichen an Pflanzen und Süßkram auf dem Gehweg zu suchen haben: hierbei handelt es sich um Opfergaben für die Götter. Wenn ihr diese jedoch erst bemerkt wenn ihr schon reingetreten seid, kein Ding, die Götter haben den Spirit zu dem Zeitpunkt sowieso schon rausgesaugt.

Wenn man nach Bali reisen möchte, landet man unweigerlich mit dem Flugzeug in der Hauptstadt Denpasar. Wir sind allerdings nicht dort geblieben, sondern gleich weiter in den unter Urlaubern sehr angesagten Ort Kuta.Barbecue_Bali_Gili_Trawangan_Feuer_Grill_Tour_Footsteps

In Kuta läuft unter vielen anderen auch der Tourismusmotor twentyfour-seven. Hier ist jeder gut aufgehoben, der gern feiern geht oder abends in Clubs und Bars direkt am nahe gelegenen Legian Beach das Nachtleben zwischen Palmen genießen möchte. Am Strand lässt sich übrigens sehr gut surfen lernen. Wer hierzu gerne mehr erfahren möchte, oder wie man sich eine der Liegen ergattert, stellt sich einfach fünf Minuten auf den Sand und wird spätestens dann sehr gerne von einem Einheimischen instruiert.

Spätestens hier sollte man die ersten Versuche unternehmen, zu handeln. Jeder auf Bali handelt gern, lasst euch also bloß nicht gleich auf den erstbesten Preis ein. Ein gutes Argument ist meistens „We are students“. Seid aber bitte nicht zu unverschämt. Durch den Wechselkurs der Indonesischen Rupien mischen wir Deutschen mit durchschnittlichem Einkommen in Bali schon in der Oberliga mit. Da es dort kein Sozialsystem gibt und jeder finanziell auf sich gestellt ist, müssen die Bewohner hart arbeiten um sich etwas aufzubauen. Aber die Preise für Touristen werden grundsätzlich höher gehandelt. Ihr könnt guten Gewissens bis zur Hälfte, teilweise sogar über die Hälfte des Preises runterhandeln und beide Seiten sind happy. Habt einfach immer eine Umrechnungsapp am Start, dann seid ihr auf der wirklich sicheren Seite.

Apropos Strandbekanntschaften. Unseren Guide für das darauf folgende Abenteuer lernten wir ebenfalls bei einem sehr sympathischen Gespräch am Strand kennen. Nachdem wir also in Kuta bereits einen kleinen Teil des Bali-Feelings bekommen haben, machten wir uns auf durch das Landesinnere.

Kurse vom 31. März 2016. Die aktuellen Kurse findest du hier.

Kurse vom 31. März 2016. Die aktuellen Kurse findest du hier.

Tanah-Lot_Bali_Tour_FootstepsKlassisch haben wir natürlich mit dem Tempel Tanah Lot im Bezirk Tabanan begonnen. Dieser ist nur zu bestimmten Zeiten komplett zugänglich, da sich das Meer seinen Teil Nachmittags wieder zurückholt. Auf jeden Fall für den Beginn einer Tour zu empfehlen. Tanah Lot heißt übrigens wörtlich übersetzt „Land inmitten des Meeres“ – soweit man Wikipedia glauben schenken kann.

Vor Ort gibt es immernoch waschechte Priester, die sowohl die heilige Süßwasserquelle am Fuße des Tempels als auch die sogenannten heiligen Schlangen in einer weiteren Höhle unweit entfernt davon bewachen. Ein beliebtes Fotomotiv für die ganze Familie.

Wasserfall_Dschungel_Bali_Tour_FootstepsWeiter ging’s zu den Gitgit Wasserfällen, mit dem Auto gut 20 Minuten von Singaraja entfernt. Wenn ihr euch durch die teils steile Dschungellandschaft begeben habt und an all den Verkaufsständen ohne Geld auszugeben vorbeigekommen seid, bietet sich euch ein atemberaubender Blick auf ein idyllisch gelegenes Tal. Wer Lust hat, Badehose oder Bikini an und ab geht’s. Danach habt ihr wieder die Gelegenheit, euch vom Auto aus von den Eindrücken überwältigen zu lassen, wobei wir natürlich jederzeit sagen konnten, wenn wir aussteigen wollten um, mal wieder, Fotos zu machen. Dabei kamen wir an einem sehr schön gelegenen See vorbei. In Seen badende Balinesen werdet ihr allerdings selten zu Gesicht bekommen. Seen gelten hier als Behausungen von bösen Geistern.

Bucht über uns und unser Guide bringt euch in ein Restaurant, wunderschön auf einem Berg gelegen, in dem ihr das beste Nasi Goreng eures Lebens essen werdet. Wir sind während unserer Fahrt an vielen beeindruckenden Reisterrassen vorbeigekommen und sogar an einer sehr schön gelegenen Kaffeeplantage, wo man komplett kostenlos den dort eigens angebauten Kaffee und Tee probieren darf. Unser Tipp: Nehmt euch auf jeden Fall ein oder zwei, gerne auch drei oder vier oder wenn ihr so schnell nichtmehr nach Bali kommt fünf oder sechs Kaffee- oder Teesorten mit.Kaffeplantage_Bali_Tour_Footsteps

Es hat immer etwas für sich, erst die Pflanzen zu sehen oder das Tier das die Bohnen ausgeschieden hat und danach die Erinnerungen im Gaumen wiederzubeleben. Ihr habt richtig gehört. Für einen für deutsche Verhältnisse winzigen Aufpreis, probierten wir sogar den berühmten und sonst sündhaft teueren „Luwak-Kaffee“, fermentiert durch das kleine Kätzchen höchstpersönlich. Draußen vor dem Eingang gibt es noch einen Stand mit einheimischen Früchten. Lasst euch nicht vom Gestank der Durianfrucht abschrecken und probiert stattdessen eine Jackfruit. Wir versprechen euch, solch einen Geschmack hattet ihr noch nicht im Mund. Und das meinen wir positiv.

Die nächste Haltestelle war ein Yoga Hotel nahe Ubud. Die Anlage ist aufgebaut wie ein Tempelvorgarten. Zwischen endlosen Reisfeldern ist hier nichts als Ruhe und Entspannung. Die einzige Geräuschkulisse sind die seichten Naturgeräusche und das Rauschen der Blätter im Wind, die den Weg zu den Pools geleiten oder sanft wiegend nach einer Yoga Stunde purer Entspannung in die Schlafgemächer entführen. Bevor das hier jetzt aber zu poetisch wird, ab nach Ubud mit dem kostenfreien Hotel Shuttle Service.

Ubud_Tempel_Bali_Tour_FootstepsHier landet man nämlich im kulturellen Zentrum Balis und merkt schnell, dass Künstler zuhause sind. Ihr werdet an Ständen vorbeikommen mit Malereien und größter Holzschnitzkunst. Der Tempel ist wie immer sehr sehenswert, aber auch im heiligen Affenwald gibt es den ein oder anderen Affen zu bestaunen. Leute, Kamera festhalten! Die sind frech wie Oskar. In Ubud könnt ihr euch kulinarisch nochmal so richtig verkosten lassen. Dazu eine frische junge Kokosnuss mit Strohhalm – was will man mehr? Na eine Massage zum Beispiel! Die gibt es hier ebenfalls im Überfluss. Ob traditionell, Fuß, Kopf, balinesisch, Maniküre, Pediküre, Haarschnitt, …Alles ist erlaubt, nichts ist verboten. Besonders entspannend kann aber die Fußmassage sein, auch „Foot Reflexology“ genannt. Anhänger der alternativen Medizin finden hierbei sowieso eine Ganzkörpermassage. Wer in Ubud aber keine Zeit mehr für Massagen findet, kein Problem, in ganz Bali werden an jeder Ecke welche angeboten. Einfach Augen offenhalten nach Preisen und Ambiente und man macht nichts falsch.

Zwar ist die Insel noch lange nicht erkundet, aber welcher schnorchelbegeisterte Urlauber interessiert sich nicht brennend für diese kleine Inselgruppe, die da eigentlich vor der Nordwestküste von Lombok schwimmt? Das sind die Gilis: Gili Air, Gili Meno und Gili Trawangan. Nummer drei ist die größte und die, auf der am meisten Party abgeht. Der Strand ist gesäumt von Bars, Restaurants, Clubs, Bungalows, und und und. Tagsüber am weißen Sandstrand mit strahlend blauem Meer entspannen, abends ins Nachtleben stürzen zwischen unzähligen Livebands und Partypeople. Hier bleibt kein Wunsch offen. Sehr zu empfehlen ist auch eine Tour um die Insel herum. Ab auf’s Bike und los geht’s. In einer Stunde hat man die Insel umrundet, zu Fuß dementsprechend doppelt so lange.

Bali_Reiter_Pferd_Meer_Gili_Sonnenuntergang_Resien_Footsteps

Dabei wird man aber definitiv am ein oder anderen paradiesischen Spot hängen bleiben. Sehr angenehm auch der ausschließliche Kutschenverkehr, hier läuft wirklich nur der Touristenmotor. Nach der vollen Dröhnung Gili haben wir uns gen Heimat aufgemacht. Auf den Weg dorthin, quasi back to the roots, noch ein Zwischenstopp im Seminyak, in unmittelbarer Nähe von Kuta. Die Stadt boomt und hat sich über die letzten zehn Jahre von einem kleinen Dorf zu einem hippen und trendigen Ziel für Touristen gemausert. Viele tolle Einkaufsmöglichkeiten, einzigartige Restaurants und Bars und der für Seminyak typische erschwingliche Luxus. Hier treffen Moderne und Tradition aufeinander – und es fühlt sich gut an.
Ein letztes Mal Bali-Feeling für eine bleibende Erinnerung an einen unvergesslichen Urlaub.

Unsere Bali-Tipps

2,50 €

Mittagessen

Nasi Goreng

Gebratener Reis mit Gemüse, Krupuk, einem Ei und Salat. Wird auf Bali oft in verschiedenen Varianten angeboten.

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Taxi

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Wir sind immer recht günstig unterwegs gewesen, haben aber stets vor der Abfahrt einen Festpreis vereinbart.

10 €

Massage

Tipp: Ubud

In Ubud haben wir nicht nur die preiswerteste Massage genossen, sondern auch die qualitativ beste. Unbedingt probieren!

günstig

Supermarkt

Kleinigkeiten

Die täglichen Dinge des Lebens könnt ihr in zahlreichen Supermärkten super günstig erwerben: Shampoo ca. 0,50 €, Gummibärchen ca. 0,30 €

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